Jeni
12. Juli 2017
BEAUTY, KOOPERATION, MAIN, SPORT

Meine ersten Erfahrungen mit der Kryolipolyse

Oh man kennt ihr diese blöden Stellen wo das Fett einfach nicht weg möchte? Ich kenne sie nur allzu gut! Sie nerven tierisch und machen einem das Leben ziemlich schwer! Diese tückischen Fettzellen an den Hüften, Reiterhosen oder am Bauch sind so hartnäckig, dass man schnell daran verzweifelt.

ION mein kleiner Sohn ist vor einem Monat 1 Jahr alt geworden und eigentlich müsste ich ziemlich stolz sein, denn ganze 20 Kilo sind schon wegtrainiert. Bei den letzten 10 Kilo sieht das schon viel schwerer aus. Die Motivation ist verschwunden und es ist nun verdammt schwer geworden. Dazu kommt auch noch das Phänomen: „Frauen ab 30“. Schrecklich! Es geht einfach alles viel langsamer. Sogar nach einer Nacht mit ein wenig zu viel Alkohol braucht mein Körper eine Woche, um wieder normal zu funktionieren und das kann doch nicht normal sein. Am meisten stören mich diese hartnäckigen seitlichen Pölsterchen an meiner Hüfte und meinen Oberschenkeln. Es musste also ein Lösung her, die mich dabei unterstützt die letzten Kilos zu bewältigen und gleichzeitig motiviert der einen oder anderen Süßigkeit abzusagen.

Kryolipolyse, dieses komische Wort kam mir entgegen geflogen, als ich nach einer helfenden Methode googelte. Da wurde ich gleich neugierig. Ein Verfahren, in dem man sein Fett durch starkes einfrieren der betroffenen Zonen loswerden kann? Tut das weh – dachte ich mir. Hm, die Erfahrungsberichte sind unterschiedlich. Einigen tat es weh, die anderen sind am gleichen Tag wieder zum Sport gegangen. Müsste man eigentlich überstehen. Und da machte es klick! Ich war Feuer und Flamme – das muss ich testen!

Nach wirklich sehr langer Internetrecherche fiel meine Entscheidung auf das Institut Ice Aesthetic. Man kann bestimmt viel falsch machen, wenn man einen unseriösen Anbieter wählt. Immerhin soll hier ein Teil meines Körpers eingefroren werden! Bei Ice Aesthetic habe ich mich gleich wohlgefühlt. Das besondere an Ice Aesthetics ist, dass sie ihre Maschinen von einem französischen Hersteller beziehen, der auf EU-Norm produziert. Leider sind viele asiatische Maschinen in Umlauf, die natürlich viel günstiger sind, allerdings einen anderen Standard erfüllen. Also Augen auf bei eurer Wahl! Auch hat mich überzeugt, dass bei Ice Aesthetics nur professionelles Personal arbeitet. Die Behandelnden sind aus den Bereichen der Medizin. Es werden ausschließlich Heilpraktiker, Sanitäter oder Physiotherapeuten eingestellt, was mich in meiner Entscheidung nochmal stark bekräftigt hat

Kryolipolyse – Wie bitte?

 Die Kryolipolyse ist eine Methode zur Fettbehandlung mittels Kälte. Dabei werden mit einer Maschine verbundene Applikatoren auf bestimmte Problemzonen aufgelegt und die darunter liegende Fettschicht eingefroren. Auf den Entzug von Energie durch starke Abkühlung reagiert unser Körperfett so empfindlich, dass ein programmierter Zelltod ausgelöst wird. Somit sterben die Zellen ab und werden anschließend über die Leber aus dem Körper geschieden. Während unsere Fettzellen absterben, wird das umliegende Gewebe wie zum Beispiel Nerven oder Muskeln lediglich verärgert. Hier passiert nichts weiter. Die gewünschte Körperzone wird also mittels eines Vakuum-Applikators oder eines Plattenapplikators für ca. 60 – 70 Minuten auf ungefähr -7 Grad heruntergekühlt. Diese Behandlung wird meistens zwei Mal pro Zone empfohlen. Nach 4 Wochen kann man dann den zweiten Durchgang starten. Die ersten sichtbaren Ergebnisse treten 8 Wochen nach der Behandlung auf, wobei man beachten muss, dass jeder Körper anders reagiert. Der Begriff Kryolipolyse stammt übrigens aus dem Griechischen: Kryos = kalt, Lipos = Fett, Lyse = Auflösung.

 

Aha und was sind die Voraussetzungen?

Da Ice Aesthetics verschiedene Standorte anbietet, konnte ich ganz leicht einen Termin im Berliner Studio in Charlottenburg vereinbaren. Das Einzige, was man vor der Behandlung beachten sollte, ist nicht auf die Sonnenbank zu gehen – hier können Pigmentstörungen entstehen. Im Kryolipolyse-Zentrum angekommen, empfing mich eine sehr freundliche Mitarbeiterin. Lara, die Heilpraktikerin ist, führte mit mir zunächst ein ausführliches Gespräch, in dem sie mir das gesamte Verfahren erklärte. Anschließend folgte eine Anamnese. Leider kann es nämlich vorkommen, dass man für eine Behandlung nicht geeignet ist. Hier wurde mir nochmal vor Augen geführt, dass solch eine Behandlung zwar nicht invasiv, aber sehr ernst ist. Das Gefühl, eine Heilpraktikerin vor mir zu haben, war sehr beruhigend. Ein ausschließlich „eingearbeiteter Laie“, ist meiner Meinung nach gar nicht in der Lage, eine solche Anamnese durchzuführen. Ich hatte allerdings Glück und durfte meine nervenden Zonen zum Frösteln bringen.

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Und wie war die Kryolipolyse?

Nachdem nun klar war, dass ich den Eingriff durchführen konnte, wurden die betreffenden Körperzonen, Hüften und Reiterhosen, ausgemessen und alles ordentlich notiert. Nach einem Gang auf die Waage folgten die Vorherbilder. Ganz genau von allen Seiten und Richtungen wurden Bilder geschossen. Und dann war es so weit. Der Gang auf die Liege wartete.

Die liebe Lara musste nun entscheiden welche Applikatoren auf die Hüften und die Oberschenkel angebracht werden. Leider kann man nicht beide Zonen gleichzeitig behandeln – erst die Hüften, dann die Oberschenkel. Also plant genügend Zeit ein, wenn ihr wie ich zwei verschiedene Zonen behandeln möchtet. Hier bietet Ice Aesthetics verschiedene Pakete an. Ich hatte das classic Paket, in dem 2 Zonen behandelt werden. Jetzt ging es los. An den Hüften entschied sich Lara für die Vakuum-Applikatoren, da hier „leider“ genügend Fettzellen waren, um sie mittels eines Vakuums in den Applikator zu saugen. So kann diese Schichte intensiv von beiden Seiten behandelt werden. Für die Reiterhosen, wo die Schichten meistens fester sind, sind die Plattenapplikatoren die beste Lösung.

Zuerst wird ein äußerst kaltes Kälteschutztuch für die Haut auf die behandelnde Zone gelegt und anschließend wird der Applikator mittels Vakuum oder Bändern angebracht. Das kann schon etwas Zeit in Anspruch nehmen, da man hier mit Fingerspitzengefühl die richtige Stelle finden muss. Am Ende waren es 75 Minuten an den Hüften und 75 Minuten an den Oberschenkeln. Meine Haut kann wohl mit Kälte sehr gut umgehen, deswegen hat sich Lara entschieden die Prozedur etwas länger als die üblichen 50 bis 70 Minuten durchzuführen. Jetzt mussten nur noch die Applikatoren abgenommen und die eingefrorenen Zonen durchmassiert werden, um sie aufzulockern.

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Normalerweise werden diese Massagen mit den Händen durchgeführt. Doch Ice Aesthetics bietet an einigen Standorten bereits die Stoßwellen-Therapie als Auflockerungsmethode an. Bucht man eine Kryolipolyse bekommt man zusätzlich eine kurze Stoßwellentherapie dazu. Bei der Therapie dringen akustische Wellen in den Körper ein, wodurch das Bindegewebe entspannt und die Blutzirkulation angeregt wird. Das Gewebe wird somit durch kurze und kräftige Impulse intensiver und schneller aufgelockert. Natürlich kann man die Stoßwellentherapie auch unabhängig von der Kryo buchen, da sie hautstraffend ist und lästiger Cellulite entgegen wirkt. Als Massage nach der Kryolipolyse war sie ein wenig schmerzhaft, aber wahrscheinlich noch angenehmer als eine längere Massage mit den Händen.

Ohje – hat es wehgetan?

Jaein – es war ziemlich unangenehm, aber so richtig wehgetan hat es nicht. Mit der Kälte bin ich wirklich gut zurechtgekommen. Allerdings mochte ich die Vakuum-Applikatoren nicht. Der Druck hat mir mehr zu schaffen gemacht, als die Kälte. Naja, die Position war auch nicht die bequemste, aber ich konnte in Ruhe am Handy arbeiten. Also ja – man kann es aushalten! Nachdem die Applikatoren abgenommen werden, kommt allerdings nochmal ein Moment der nicht allzu schön ist: die eingefrorene Haut taut auf! Es brennt, zieht, kribbelt und nervt. Aber dieser Moment dauert nur 5 Minuten an. Und nach der kurzen Behandlung mit den Stoßwellen ist alles vorüber.

Was mache ich jetzt?

Jetzt kann ich nur abwarten, noch sieht man keine Resultate. Es soll so um die 3 Monate dauern bis Erfolge sichtbar werden. Mittlerweile habe ich auch die zweite Behandlung hinter mir und kann es nicht mehr erwarten bis sich was tut!  Seid gespannt – ich bin es auch.

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Vielen Lieben Dank an Ice Aesthetics das ich dieses interessante Verfahren testen durfte!

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