Jeni
20. Dezember 2016
BEAUTY

Mama-Auszeit im ONO SPA: Luxus oder hochverdient?

Jede von uns kennt das Gefühl, unzählige Gedanken im Kopf zu haben und das daraus resultierende Grübeln. Seid ich Mama bin, frage ich mich oft: Bin ich eine gute Mama? Mache ich bloß nicht die gleichen Fehler wie meine Eltern früher?

Alles möchte ich zu hundert Prozent perfekt machen. Meine Maßstäbe setze ich unbeschreiblich hoch an. Dabei vergesse ich mich sehr oft selber und verfrachte mich in den Hintergrund. Der Neuankömmling, auch süßester Mensch der Welt genannt, steht ganz oben im Vordergrund. Er braucht mich ja auch am Anfang sehr intensiv – es muss geknutscht, geschmust, gewickelt, gefüttert, gebadet, amüsiert, behütet werden und, und, und. Diese Liste könnte ich noch um einige Verben (für die Kleinen: Tu-Wörter) erweitern.

Somit kommt es oft vor, dass ich mich selber, mein Freunde und die eigene Partnerschaft vernachlässige. Kann das folgenlos sein? Das ständige Vernachlässigen der eigenen Bedürfnisse muss sich doch negativ auf meine Zufriedenheit auswirken. Und dieser Zustand wiederum wirkt sich negativ auf mein Baby aus. Wenn man hier eins und eins zusammen zählt, brauchen wir Mamas auch mal Zeit für uns, um unsere Bedürfnisse nicht allzu sehr zu vernachlässigen.

Ich verstehe mich als moderne Mutter und habe für mich entschieden, mich trotz meines neu erworbenen Titels „Mama“ nicht zu vernachlässigen. Ab und zu möchte ich mir meine verdiente Auszeit nehmen dürfen. Damit meine ich nicht auf der Couch zu entspannen – nein, ich möchte euch mitnehmen an schöne Orte, an denen man sich außerhalb der eigenen vier Wände etwas Gutes tun kann, den Reset-Knopf drückt und seine Reserven auflädt. Mein Sohn ist 6 Monate alt, möchte den ganzen Tag nur unterhalten werden und zählt zu den Trag-mich-bitte-den-ganzen-Tag-nur-rum-Kindern. Das kann auf die Dauer sehr anstrengend sein. Aus diesem Grund wird nun die Mummymetime einberufen, um den täglichen Herausforderungen als Mama standzuhalten und immer einen kühlen Kopf zu bewahren. Und vielleicht kann ich ja so die eine oder andere von euch inspirieren und ermutigen auch mal was für sich zu tun.

Glückliche Mama gleich glückliches Kind! Eine erholte Mama hat Nerven aus Stahl!

Meine erste Reise habe ich bereits hinter mir. Es ging hoch hinaus in die 11. Etage des Mandala Hotels Berlin. Ein Tag Wellness im Monat muss doch drin sein, wenn man sich sonst so aufopferungsvoll um seinen Kleinen kümmert. Oder nicht!?Ganze 8 Stunden habe ich im ONO Spa verbracht und meine Kräfte mobilisiert. Wo war mein kleiner Sohn, fragt ihr euch? Ich habe bei meiner Mama sehr lieb nachgefragt und den Kleinen bei ihr in Obhut gegeben. 8 Stunden waren wir beide noch nie getrennt – grübel. Das erklärt auch, warum ich die Nacht davor so aufgeregt war, dass ich zusammengezählt 3 Stunden Schlaf hatte. Zwar ist er bei meiner Mama in den besten Händen, aber komisch war es trotzdem.

Kommen wir nun zurück zur „Mummymetime“. Angekommen im ONO Spa wurden mein Mann und ich herzlich und sehr behutsam empfangen. Während des Einführungsgesprächs wurde ein warmer Ingwertee serviert und ein sehr netter und ruhiger Mitarbeiter erklärte uns das Programm für die kommenden Stunden. Vor uns lag nun ein ganzer Tag, an dem wir unsere Seelen baumeln lassen und entspannen konnten. Schön war es auch, als Paar einmal mehr als nur eine halbe Stunde zwischendurch miteinander verbringen zu können.

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Nach unserer Einführung konnten wir es uns im Saunabereich gemütlich machen, zur Ruhe kommen und entspannen. Einfach mal nichts tun.

Verrückt: Früher, als man selbst noch ein Kind war, hat man die Langeweile und das Nichtstun gehasst. Und jetzt als Mummy kommt so etwas wie Langeweile gar nicht vor. Man vermisst sie manchmal sogar. Nichts tun und sich einfach mal dem Moment in Ruhe hinzugeben war sowas von überfällig.


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Nach dem Saunieren ging das Programm weiter. Die drei tollen Liegen des Ono Spas waren dran, die Alpha Sphere, der Iyasi Dôme und die iLifeSomm. Sie sollen eine besondere Wirkung auf den Körper und das Bewusstsein haben.

Auf der Alpha Sphere Liege wirkt ein Zusammenspiel aus Klängen, blauem Licht und Wärme so auf den Körper ein, dass ein Zustand von Ruhe und Ausgeglichenheit entsteht – Klingt doch alles ganz einleuchtend. Die Liege glich einer Reise in die Zukunft. Eine Art Star Trek Schlafplatz mit mystischen Kräften. Fast wäre ich auch von den leichten Vibrationen und Klängen eingeschlafen, aber leider hatte ich zuvor im Wellnessbereich so viel Wasser getrunken, dass meine Blase mir hier einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Nun stand der Iyashi Dôme auf dem Programm. Darauf war ich besonders gespannt. Hierbei handelt es sich um eine Infrarot-Liege, die durch ihre Wärme den Körper tiefenentgiftet. Der gesamte Körper wird so sehr erhitzt, dass durch das starke Schwitzen Toxine und Schlackenstoffe ausgeschwemmt werden. Und davon haben wir Jungmamas ja viel. Alles, was sich während der Schwangerschaft angesammelt hat, kann somit unseren Körper verlassen. Das Gefühl nach dieser Liege was befreiend, ähnlich einem Saunagang.

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Jetzt war es Zeit für einen kleinen Snack. In einem schönen, lichtdurchfluteten Raum mit gemütlichen Sesseln und einer tollen Aussicht über die Dächer Berlins wurde ein sehr schön angerichteten Obstsalat serviert, der mit im 8-Stunden Day Spa enthalten ist. Es war einfach so gemütlich zusammen in Ruhe was zu essen, ohne dass einer von uns am Tisch stehen muss, da mein Kleiner den Blick von oben liebt. Nein, diesmal standen wir im Vordergrund und genossen jedes einzelnes Stück Frucht.

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Immer zufriedener tauchten wir wieder in der Saunalandschaft ab. Nun war der Fußreflexzonen-Massage-Weg auf der Terrasse dran. Leider war es etwas kalt auf der Terrasse, deswegen bin ich den Weg nur einmal langelaufen. Im Sommer würde ich ihn bestimmt öfter lang gehen.

Die dritte und letzte Liege war die iLifeSomm. Vibration, Klänge, Massage und die Magnet-Resonanz wirken hier gleichzeitig auf den Körper ein. Dieses Zusammenspiel soll den Körper regenerieren und dabei unterstützen Energieblockaden aufzuheben. Genau dieses Gefühl hatte ich auch, ich war so entspannt, dass ich einnickte. Die Liege war die perfekte Vorbereitung auf die Abschlussmassage.

So entspannt wie ich war, habe ich nicht einmal mehr auf die Zeit während der Massage geachtet und konnte sie einfach nur genießen, ohne groß zu grübeln oder zu überlegen – einfach nur perfekt. Die Massage war mein absolutes Highlight.

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Als krönender Abschluss stand ein Zwei-Gänge-Menü im QIU Restaurant im Mandala Hotel an. Zwar beeilte ich mich mit dem Essen, da ich meinen Ion wieder in die Arme schließen wollte, aber ich gebe zu, ich hätte nie Gedacht, dass acht Stunden so schnell vergehen können. Wer wirklich mal allen Stress hinter sich lassen möchte und eine Regenerierung sei es mentaler oder körperlicher Art braucht, dem kann ich es nur ans Herz legen sich diese vier oder acht Stunden Luxus zu gönnen.

Zuhause angekommen habe ich mich so sehr gefreut den Kleinen in die Arme zu nehmen, das Gefühl war unbeschreiblich. Die Energie hat nur so aus mir gesprießt. Meine Geduldtaks waren wieder zu 100 Prozent aufgeladen und ich konnte die beste Mama sein, die Ion sich wünscht. Eine gelungene Mama-Auszeit würde ich sagen.

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Was meint ihr sollte man sich ab und zu eine kleine Auszeit gönnen?

Was macht ihr, wenn ihr mal Zeit für euch braucht?

In freundlicher Zusammenarbeit mit dem ONO Spa.

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