Jeni
17. November 2016
BEAUTY

J.Test: Microblading vs. Permanent Make-up

Wie schon vor etwas längerer Zeit angekündigt habe ich mich endlich an meine Augenbrauen getraut. Okay ich war nicht selber an ihnen dran, habe aber eine sehr sympathische Frau an sie rangelassen. Meine Augenbrauen haben mich immer so richtig genervt und in den Wahnsinn getrieben. Sie waren dünn, hell und undicht. Da musste unbedingt was gemacht werden. Jeden Tag immer wieder das Gleiche – Augenbrauen nachziehen stand auf meiner To-Do-Liste ganz oben. Warum können sie nicht einfach schön dunkel und voll sein?! Lange habe ich vor mich hin gejammert und mich beklagt. Doch damit ist jetzt Schluss. Der Entschluss war gefasst: Ich lasse meine Augenbrauen pigmentieren.

Als ich diesen Sommer das erste Mal von der nun in Europa auflebenden Methode Microblading gehört habe, war ich wie Feuer und Flamme – das muss ich unbedingt ausprobieren! Natürlich schöne Augenbrauen, ohne große Schmerzen und Aufwand. Das hörte sich doch fantastisch an. Das bedeutet kein tägliches Färben, Nachzeichnen und Ausfüllen mehr – hurra!

Natürlich hatte ich große Angst davor, dass es schlecht aussehen würde oder die Form mir nicht gefällt. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Und wenn man sich die vorherigen Arbeiten einer Kosmetikerin anschaut, bekommt man ein besseres Gefühl. Das Pigmentieren hat sich auch in den letzten Jahren immer mehr verbessert und der grüne Strich überm Auge wird eher zur Seltenheit. Auf der Suche nach einem Salon und einer Kosmetikerin, der ich mein Allerheiligstes anvertraue, bin ich auf Only Beauty gestoßen. Hier hat mich die jahrelange Erfahrung und eine äußerst fleißig ausgebaute Facebook-Seite mit vielen glücklichen Kunden überzeugt den Schritt zu wagen.

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Die liebe Sabrina und ihr Mann führen den Salon schon seit über 10 Jahren. Sabrina nimmt regelmäßig an Seminaren und Schulungen teil und ist eine Permanent Make-up Expertin. Ich wandte mich also an Sabrina mit der Bitte, dass sie mir mit Hilfe von Microblading schöne Augenbrauen zaubern soll. Sabrina allerdings empfahl mir, die Augenbrauen nicht durch Microblading zu pigmentieren, sondern ein normales Permanent Make-up zu machen. Und jetzt tritt der Moment ein, wo ich euch überhaupt erklären muss, was Microblading ist.

Was ist Microblading? Microblading ist eine Methode des Permanent Make-ups, die manuell angewendet wird. Es arbeitet also keine Maschine. Die Härchen werden von Hand mit sogenannten Blades, das sind kleine aneinandergereihte Nadeln, in die Haut gearbeitet. Die Struktur, die dabei entstehen soll, ähnelt der der Augenbrauenhärchen. So soll ein natürliches Bild entstehen.

Was nun: klassisches Permanent Make-up oder Microblading? Beim Microblading ist die Stichtiefe schwer abschätzbar, da es durch das Bedienen per Hand keine voreingestellte Tiefe gibt. Somit kann es passieren, dass man zu tief in die Haut eindringt. Hier kann es durch Verletzungen zur Narbenbildung mit lebenslanger Tätowierung kommen. Die Augenbrauenhärchen beim „normalen“ Permanent Make-up mit einem Gerät können hier auch mit einer dünnen Nadel sehr präzise, dünn und natürlich eingearbeitet werden. Das besondere hier ist, dass man am Gerät die Stichtiefe bestimmen kann und somit werden die Härchen gleichmäßig und schmal eingebracht. Es kann also nicht vorkommen, dass man mit der Nadel zu tief sticht.

Die Haltbarkeit beim Microblading ist nicht sehr lange und verschwindet schon nach wenigen Monaten. Je nach Stichtiefe kann das Make-up fleckig werden. Die Lebensdauer des Permanent Make-ups mit einem Gerät kann mehrere Jahre halten. Das Nacharbeiten ist hier kein Problem, da die Nadel sehr fein und dünn ist und man die einzelnen Härchen sehr gut nachzeichnen kann. Das Nacharbeiten beim Microblading ist sehr schwierig, da man schwer mit den Blades nochmal die gleichen Härchen trifft. Also war meine Entscheidung getroffen. Das ganz normale Permanent Make-up mit einem Gerät soll es nun sein. Hier kann ich mir sicher sein, dass ich eine schöne Struktur bekomme, die hält und keine Narben hinterlässt.

Wie war es? Ich muss euch sagen, ich habe es mir viel, viel schlimmer vorgestellt. Nachdem wir ganz genau die Augenbrauenform besprochen haben und Sabrina die Augenbrauen aufgezeichnet hat (dazu hat sie übrigens 1000 verschiedene Sachen benutzt, damit alles symmetrisch ist und passt) ging es los. Die Maschine wurde angestellt und der erste Durchgang wurde gestartet. Den musste ich noch ohne betäubendes Gel durchstehen, was aber auch überhaupt nicht schlimm war. Nachdem das Gel dann aufgetragen wurde, habe ich fast gar nichts gespürt, außer einem leichten Druck und schwuppdiwupp waren die Augenbrauen fertig.

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Natürlich waren sie viel dunkler, als ein paar Tage später. Wenn der Schorf sich löst, lässt die Farbe nach und wirkt sehr natürlich. Bald gehe ich zum Nachstechen und ausbessern, dann wird die Farbe wahrscheinlich wieder etwas intensiver. Mein Fazit lautet also, es hat sich definitiv gelohnt! Natürlich kann ich sie immer ein bisschen mehr nachzeichnen, wenn ich sie mal stärker haben möchte, aber so kann ich morgens aufstehen und habe schöne, natürliche Augenbrauen und sehe gleich viel schöner, gerahmter aus. Also kann ich euch nur empfehlen die Augenbrauen zu pigmentieren. Sucht euch aber bitte eine gute, engagierte und erfahrene Kosmetikerin.Test bestanden!

Hier könnt ihr euch gleich einen Termin bei Only Beauty machen!

Besten Dank an das liebe Team von Only Beauty für die Zusammenarbeit.

XOXO, Jeni

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